Russische Föderation - Update Sonderwirtschaftszonen


Wie bereits früher berichtet, wird es auf Anweisung des russischen Präsidenten vorerst keine neuen Sonderwirtschaftszonen mehr geben und die bestehenden Zonen werden überprüft.

Außerdem werden die Sonderwirtschaftszonen, welche bisher unter föderaler Ägide standen, an die Regionen übergeben. Die erste Übergabe war nun die Übertragung der Verantwortung für die Sonderwirtschaftszone Selenograd an die Stadt Moskau. Dabei handelt es sich um eine sog. Hightech-Zone, in der derzeit 37 Unternehmen, hauptsächlich aus dem Bereich Mikroelektronik tätig sind. Hintergrund der Änderungen sind Budgetzwänge und die Frage des gesamtwirtschaftlichen Nutzens. Nach bislang noch unbestätigten Meldungen sollen zehn Zonen aus Wirtschaftlichkeitsgründen geschlossen werden, dabei soll es sich hauptsächlich um Tourismus-Zonen und wohl auch eine Hafen-Zone handeln.

Insgesamt war bereits in der Vergangenheit in Zweifel gezogen worden, dass das Format der Sonderwirtschaftszonen geeignet ist, den Tourismus zu fördern.


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