Russland - Digitales Arbeitsbuch

Zurab Tsereteli

zurab.tsereteli@rsp-i.com


Ab dem 7. März können auf Antrag eines Bürgers nicht nur Aufzeichnungen über Berufserfahrungen ab Beginn des Jahres 2020, sondern auch Informationen zu früheren Perioden in das elektronische Arbeitsbuch aufgenommen werden. Nach den neuen Regeln können Personen nun selbstständig bei den Büros des russischen Rentenfonds einen Antrag auf Aufnahme von aus dem Arbeitsbuch zu entnehmenden Informationen über die Arbeitstätigkeit für die Zeiträume vor dem 1. Januar 2020 in ihre persönliche Datenbank stellen.

Dieser Service ist zurzeit allerding noch nicht online verfügbar.

In Zukunft soll es aber möglich sein, Informationen über die geleisteten Arbeitszeiten auch über das Portal der staatlichen Dienste „GOSUSLUGI“ zu erhalten.


Der russische Rentenfonds gibt die Informationen aus dem bisherigen, physischen Arbeitsbuch ein und überprüft, ob sie mit den Daten der Rentenkasse übereinstimmen. Die Eingabe zusätzlicher Informationen ermöglicht eine sicherere Aufbewahrung von Daten zur Tätigkeitshistorie im Vergleich zu einem Papierdokument und vereinfacht außerdem die Darstellung der Berufserfahrung.


#Russia #Legal


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